Geringe pulmonal arterielle Druckerhöhung als Prädiktor für Mortalität

 

Ein neuer Beitrag des LBI LVR wurde im AJRCCM publiziert.

Im Artikel Mild Elevation of Pulmonary Arterial Pressure as a Predictor of Mortality hat unsere Gruppe das erste Mal weltweit die prognostische Bedeutung von leicht erhöhten pulmonal arteriellen Druckwerten bei PatientInnen mit Belastungsdyspnoe und/oder Risiko für pulmonale Hypertonie retro- und prospektiv untersucht. Wir konnten nachweisen, dass bereits eine mittlere pulmonale Druckerhöhung über 17 mmHg mit einer schlechteren Prognose einher geht als mittlere pulmonale Druckwerte unter 17 mmHg. Dies ist allerdings in erster Linie durch Komorbiditäten und mit dem Älterwerden erklärbar. Jedoch bedeutet eine pulmonale Druckerhöhung über 20 mmHg auch nach Korrektur von Alter und Komorbiditäten eine schlechtere Prognose. Der Grund dafür sind in erster Linie mögliche  Lungengefäßerkrankungen bzw. Lungen- oder Linksherzerkrankungen.