Nicht-invasive Diagnostik des Lungenkreislaufs

Diese Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Entwicklung von neuen, nicht-invasiven Techniken für die hämodynamische Früherkennung und -diagnostik des Lungengefäßumbaus und des Borderline Lungenhochdrucks: Die Messung des Blutflusses in den Gefäßen, um insbesondere die Herzleistung zu beurteilen, ist für den Umgang mit den Lungenhochdruck-Patienten entscheidend. Für die Verlaufskontrolle eines Patienten haben nicht-invasive Methoden, verglichen mit der Rechtsherzkatheterisierung, ganz klar einen praktischen Vorteil, sind jedoch nicht so genau und zuverlässig wie diese.  Ziel dieser Programmlinie ist es daher, eine quantitative, nicht-invasive und reproduzierbare Technik mit minimalem Benutzeraufwand für die hämodynamische Diagnostik des Lungenkreislaufs  zu entwickeln.

Projekte:

  • Entwicklung einer nicht-invasiven Lungenhochdruck-Diagnostik unter Verwendung von dynamischer, kontrasterhöhter Doppelenergie-Computertomografie
  • Entwicklung einer automatisierten Software für die Trennung von Arterien und Venen in kontrasterhöhten Computertomografie-Bildern: Video über das Projekt

Patente:

  • Pienn M, Kovacs G, Stollberger R, Olschewski H, Bálint Z. Methode zur nichtinvasiven Diagnose von pulmonaler Hypertonie. Österreichisches Patent Nr. A512393, Verlängerung für die PCT-Vertragsstaaten im Juni 2013: Video über dieses Patent